Guntmar Kipphardt
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Ihr
Guntmar Kipphardt,
Vorsitzender / Ratsherr


 
12.05.2021
Brücker Schule: Abbrucharbeiten gehen zügig voran
Seit Ende Januar 2017 ist die Brücker Schule – nachdem dort Tetrachlorethen festgestellt wurde – geschlossen.

Die Abbrucharbeiten sind in vollem Gange. Der Eva-Hollands-Weg wurde mit dicken Holzbohlen belegt, das Schulgrundstück ist komplett umzäunt und die Baustelle wird wegen austretender Gerüche bewettert. Ferner muss der Boden rund um das Schulgebäude bis hin auf das Nachbargrundstück saniert werden.

Unbefriedigend ist, dass Kettwig so lange Jahre auf die Grundschule in vor der Brücke verzichten musste und mit der Containerlösung an der Gustavstraße solche Kompromisse eingegangen wurden.

„Wie uns mitgeteilt wurde, ist die unverhältnismäßig lange Planungszeit zwischen Schulschließung und Baubeginn dem Umstand geschuldet, dass sich die Verwaltung erst nach eingehender Prüfung der Belastung durch Schadstoffe gegen Sanierung und dann für den Neubau entschieden hat“, stellt Annette Im Brahm (CDU), Kinder- und Jugendbeauftragte der BV IX, fest.

Die neue Schulbauleitlinie, die erst im April dieses Jahres rechtskräftig wurde, zwang die Verwaltung, mit der Raumplanung wieder ganz von vorne beginnen zu müssen.

Zeitgemäße Schule als Lern- und Lebensraum!

Letztlich lässt die Schulbauleitlinie kaum noch konzeptionelle oder pädagogische Wünsche offen.

Ein Blick in die Leitlinie lohnt sich: Flexible Raumkonzepte, modernste Medien und Technik, Raum für Spielen und Entdecken, Inklusion sowie Nachhaltigkeitsziele werden umgesetzt.

Auch sollen sowohl eine Turnhalle als auch eine Aula in Zukunft wieder am Standort Mintarder Weg vorzufinden sein. „Vielfach habe ich gefordert – und dieser Argumentation sind der zuständige Ausschuss und der Rat schon früh gefolgt – , dass die Schule am Mintarder Weg auch zukünftig sowohl eine Turnhalle als auch eine Aula haben muss. Denn die Schule am Mintarder Weg war nie „nur“ Schule; die Brücker Schule war insbesondere mit ihrer Aula immer auch Ort für Veranstaltungen, hier wurden Märchen aufgeführt, fanden die Deutschen Kabarett-Tage statt oder hier wurden Vorträge gehalten und die Turnhalle diente über den Schulsport hinaus auch dem Vereinssport und den Kettwiger Sportlerinnen und Sportler“, so Kettwigs Ratsherr Guntmar Kipphardt (CDU).

Die Grundschule am Mintarder Weg wird sicher ein zukunftweisendes Schulgebäude werden – bei den geschätzten Baukosten sollten wir auch einen großen Wurf erwarten können.




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08.05.2021
Grundschule an der Ruhr, Mintarder Weg
„Sicherlich wird es vielen etwas schwer ums Herz werden, wenn in der kommenden Woche der Abriss der Brücker Schule beginnt. Viele verbinden mit dem Gebäude ihre ersten Schuljahre, hier wurden Freundschaften geschlossen, Lehrerinnen und Lehrer vermittelten nicht nur Unterrichtsstoff, sondern waren Helfer und Berater in manchen Lebenssituationen, hier wurde gelernt, gespielt, gelacht, geweint, gestritten und…und…und. Aber die Schule war mehr als nur Schule: Die Aula war Heimat von Veranstaltungen, die Deutschen Kabarett-Tage fanden hier statt, Märchen wurden aufgeführt und Versammlungen durchgeführt. Und die Turnhalle diente neben dem Schulsport auch den Kettwiger Sportlerinnen und Sportlern. Insofern geht mit dem Abriss der Schule für viele auch ein Stück der eigenen Vergangenheit und der Brücker Geschichte“, so Kettwigs Ratsherr Guntmar Kipphardt (CDU).

„Dennoch: Der bauliche Zustand des Gebäudes, die jahrelangen Probleme mit Schimmel und letztendlich die Belastung mit Tetrachlorethen führten zur Entscheidung der Verwaltung, an dieser Stelle neu zu bauen. Rund 38 Millionen Euro Gesamtkosten sind für Abriss, Bodensanierung, Planung und Neubau veranschlagt. Die gute Nachricht dabei ist, dass auch die neue Schule nach den aktuellen Schulbauleitlinien der Stadt Essen sowohl eine Turnhalle als auch eine Aula erhalten soll. Die Anwohner werden derzeit mit einem Informationsschreiben über die bevorstehenden Arbeiten informiert. Über die nun beginnende Neubauplanung und das Baugeschehen wird es sicherlich demnächst weitere Informationen an die Schulgemeinde aber auch die Öffentlichkeit geben“, so Kipphardt.










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01.05.2021
Auf dem freien Grundstück vor der Fußgängerampel Ruhrbrücke / Altstadt will die Allbau AG ein besonderes Wohnprojekt realisieren:
  • 25 öffentliche geförderte Wohnungen à 6,20 €/m² (Einkommensgruppe A) bzw. 7.- €/m² (Einkommensgruppe B)
  • 3-zügige Kita
  • Betreutes Wohnen für 9 an Demenz erkrankte Personen
  • Tagespflege für 19 pflegebedürftige Menschen
Dazu Kettwigs Ratsherr Guntmar Kipphardt (CDU): „Ich freue mich über das Konzept, dort verschiedene Wohnbedarfe zusammen mit einer Kita zu realisieren. Für alle demnächst entstehenden Angebote gibt es in Kettwig einen hohen Bedarf. Und bisher gibt es sehr gute Erfahrungen gerade mit der Kombination von Kita und Wohnen für Ältere. Insofern begrüße ich ausdrücklich das Engagement der Allbau AG an dieser Stelle.“

„Kritisch sehe ich jedoch hier das Bauvolumen und die Bauform. Seit Mitte Januar des Jahres darf ich erstmals Mitglied des Aufsichtsrates der IME sein, zu der auch die Allbau AG gehört. Als ich vor wenigen Wochen von dem Vorhaben erfuhr, hatte ich mir die Pläne zeigen lassen. Ich hätte mir durchaus vorstellen können, die Architektursprache mehr an das Gesicht der Kettwiger Altstadt anzupassen was Dachneigung, Fenster und Fassadengestaltung anging. Auch eine größere Tiefgarage mit Stellplätzen, die von Bewohnern der Altstadt mit genutzt werden können, hatte ich auf meiner Wunschliste.  Jedoch war das Vorhaben, an dem nicht erst seit kurzem gearbeitet wird, hinsichtlich der Abstimmung mit Denkmalschutz- und Baubehörde und auch Förderstellen abgeschlossen, so dass das Rad nicht mehr zurückgedreht werden konnte“, so Kipphardt.
Foto/Illustration: Allbau AG
Foto/Illustration: Allbau AG

Zur Info: Gefördert werden nur Gebäude, die bestimmte Standards erfüllen. Ein sparsamer Umgang mit dem Boden gehört genauso dazu wie Barrierefreiheit und Wohnflächenobergrenzen. Für den Bezug der öffentlich geförderten Wohnungen ist ein WBS nötig. Mit rd. 42.000 € p.a. für Alleinerziehende mit einem Kind oder rd. 55.000 EUR Jahresgehalt bei einer 4köpfigen Familie dürfte je ein WBS ausgestellt werden. Hier gibt es ausführliche Informationen: https://wbs-rechner.de

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30.04.2021
Auf Initiative der Bezirksbürgermeisterin Gabriele Kipphardt (CDU) wurden innerhalb weniger Tage die Schmierereien in der Unterführung zum Kettwiger Ruhrbogen entfernt.






Die Schmierereien am Promenadenweg unter und an der Eisenbrücke wurden bisher leider nicht entfernt, da von der Deutschen Bahn aus Kapazitätsgründen vorrangig Schmierereien mit politischen und rassistischen Parolen entfernt werden. Dazu Gabriele Kipphardt: „Hier bin ich noch im Gespräch, ob die Stadt Essen die Entfernung veranlassen kann."











Auch die Strom- und Telefonkästen werden derzeit in Kettwig in den Farben rot und weiß angestrichen. Die CDU Kettwig hat die verschmierten Kästen erfasst und den möglichen Eigentümern mit Bild und Adresse zugesandt. Bisher hat nur die Westenergie eine zeitnahe Reinigung der Kästen zugesagt.























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