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26.05.2019, 00:46 Uhr
Dennis Radtke warnte vor Rechtsradikalen
Ministerpräsident a.D. unterbreitete Geschichtsstunde und machte Audito-rium zu doppelten Staatsbürgern
Mit einem eindringlichen Appell, am 26. Mai zur Wahl zu gehen und keinesfalls Europa den Radikalen von Rechts oder Links zu überlassen, stimmte Dennis Radtke MdEP die rund 100 Besucher des Kamingesprächs der CDU-Kettwig auf die Bedeutung der Europawahl ein. „Ich muss im Europaparlament Vertreter der Front National ertragen, die den Holocaust leugnen und die zurück wollen zu Nationalstaatlichkeit. Das sind dieselben, die mit der AfD paktieren. Ich will nicht, dass Europa von solchen Leuten regiert wird“, so der CDU-Kandidat Radtke.


Zu einer interessanten Geschichtsstunde insbesondere über die jüngste Deut-sche Geschichte und die Bedeutung der Sozialen Marktwirtschaft für uns in Deutschland und Europa, nahm Ministerpräsident a.D. Prof. Dr. Jürgen Rüttgers die Zuhörer mit. Und er räumte mit mancher Mär auf: „Wussten Sie, dass in Brüssel weniger Beamte und Angestellte arbeiten als in der Kölner Stadtverwaltung?“

Auf besonders Interesse stieß sein Hinweis, dass wir längst alle die Doppelte Staatsbürgerschaft hätten: „Schauen Sie doch einmal auf Ihren Reisepass. Da steht ganz oben Europäische Union. Und danach Bundesrepublik Deutschland.“ Er zeigte auf, dass die Staatstheorie von Staatsgebiet, Staatsvolk und Staatsgewalt längst für Europa gelte. Und so gingen nach Vortrag und Diskussion die Besucher im Bewusstsein einer weiteren Staatsbürgerschaft nach Hause.

Der CDU-Europaabgeordnete für das Ruhrgebiet, Dennis Radtke MdEP, ging in einem kurzen Grußwort auf die Bedeutung der Europawahl am 26. Mai ein. Er mahnte, bei politischen Fehlentwicklungen nicht die Europäische Union grundsätzlich in Frage zu stellen, wie dies zum Beispiel bei kommunalen Fehl-entwicklungen auch niemand in Bezug auf die kommunale Selbstverwaltung täte. Vielmehr sollten die Errungenschaften wie Frieden, Wohlstand und Sicherheit in Zukunft weiter entwickelt und ausgebaut werden. Um die EU-Außengrenzen besser zu sichern, habe sich die CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament dafür eingesetzt, dass Frontex auf 10.000 Beamte aufgestockt wird. Radtke: „Wir müssen selber die Kontrolle behalten, wer in die Europäische Union einreisen darf. Diese Entscheidung dürfen wir nicht den Schleppern und Schleusern überlassen.“ Fundamental wichtig für die Zukunft Europas sei, dass die Bürgern von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und den proeuropäischen Kräften den Rücken stärken. Andernfalls könne dieselbe böse Überraschen am Morgen nach der Wahl drohen, wie bei vielen EU-Befürwortern in Großbritannien, die ihre Stimme nicht für ausschlaggebend gehalten hatten. Dennis Radtke MdEP appellierte daher an alle Anwesenden, auch Freunde und Verwandte aufzufordern, an der Europawahl am 26. Mai teilzunehmen.



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