CDU Ortsverband Kettwig

Kipphardt (CDU): Brücker Schule zukünftig auch mit Aula und Turnhalle

Neubauprojekt Brücker Schule erreicht den Rat

Es war schon spät und Tagesordnungspunkt 53 der Ratssitzung am vergangenen Mittwoch in der Grugahalle, als Kettwigs Ratsherr Guntmar Kipphardt (CDU) zum Thema Neubauprojekt Brücker Schule ans Rednerpult ging. Sein Appell: Auch die neue Brücker Schule benötigt eine Aula und eine Turnhalle.

Die Verdoppelung der Abrisskosten bei der Brücker Schule wegen der jetzt gefundenen Schadstoffe war an sich Thema der Verwaltungsvorlage.

„Wenn heute ein Gebäude abgerissen wird, kommt nicht etwa sofort der Bagger mit der Abrissbirne, sondern sämtliche verbauten Materialien müssen gesondert recycelt werden. Gibt es jedoch Schadstoffe wie Asbest, dann wird es richtig teuer, da zum Schutze der Arbeiter aber auch der Anwohner besondere, sehr kostenintensive Einhausungen der Schadstoffbereiche vorgenommen werden müssen“, fasste Kipphardt die Diskussion im vorangegangenen Bau- und Verkehrsausschuss zusammen.
Grundschule in Kettwig vor der Brücke
„Wenn wie geplant im Januar 2021 mit dem Rückbau der Brücker Schule begonnen wird, sollte der Baubeginn des Neubaus alsbald nach dem Abriss erfolgen, da jedes Zuwarten grundsätzlich Geld kostet. Und hier darf der Neubau der Brücker Schule nicht hinter dem jetzigen Raumangebot zurückbleiben. Die Aula wurde vielfach weit über die schulischen Belange genutzt: Sie war lange Zeit Heimat der Deutschen Kabaretttage, Ort verschiedener Veranstaltungen wie Märchentheater oder Lesungen und diente den Menschen in Vor der Brücke als Versammlungsort. Und die Turnhalle wurde nicht nur von der Schule genutzt; noch heute wird sie – auf eigenes Risiko – von Sportvereinen genutzt. Daher appelliere ich, dass die neue Brücker Schule ebenfalls eine Aula und eine Turnhalle erhält, zumal in den vermutlich noch im September zu verabschiedenden neuen Schulbauleitlinien bei Neubau von Schulen die Prüfung von Aula und Turnhalle verbindlich vorgesehen wird“, so Kipphardt.