„Mit großem Unverständnis haben wir die jüngsten Geschehnisse rund um die Kettwiger Geschichtsfreunde nebst ihrer beeindruckenden Sammlung und Ausstellung von Gegenständen der Kettwiger Geschichte zur Kenntnis nehmen müssen“, stellen Ratsherr Guntmar Kipphardt (CDU) und Bezirksvertreter Michael Nellessen (CDU) einvernehmlich fest. „Zur Erinnerung: Waren die Räumlichkeiten bislang mietfrei den Kettwiger Geschichtsfreunden überlassen worden, holte die Immobilienverwaltung der Stadt Essen nun die Keule heraus und verlangte zigtausende € jährlich als Miete – Summen, die die Kettwiger Geschichtsfreunde niemals hätten aufbringen können. Das wäre das Ende unseres Kettwiger Geschichtsmuseums gewesen.“
Um der Sammlung und Ausstellung eine Zukunft zu geben, wurde die CDU-Fraktion nunmehr im zuständigen Kulturausschuss des Rates aktiv. Am 5. Februar 2014 wurde ein entsprechender Antrag eingebracht.
„Die Reaktionen aus den anderen Fraktionen haben gezeigt, dass diese sich ebenfalls für den Erhalt des Kettwiger Heimatmuseums aussprechen. Alles andere als eine Zustimmung zu unserem Antrag im Kulturausschuss wäre daher eine Überraschung“, so Kipphardt und Nellessen.
fdR: gez. Kipphardt